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Trauma

Traumatherapie

Wenn wir eine traumatische Erfahrung gemacht haben, können wir auf vielen Ebenen unseres Wesens verwundet sein. Dies kann sich auf der emotionalen, der körperlichen, der mentalen und der sozialen Ebene widerspiegeln und hat stark belastende Reaktionen zur Folge haben, wie:

  

  • Ängste 

  • Panikattacken

  • Depressionen

  • Zwänge

  • Süchte

  • emotionale Taubheit

  • Körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, chronische Verspannungen oder andere Beschwerden ohne erkennbare Ursache

  • Schlafstörungen

  • Bindungsprobleme

  • Konzentrationsstörungen

  • Stimmungsschwankungen

  • und vieles andere mehr…

Unser Körper möchte uns schützen

In Momenten großer Gefahr oder extremen Stresses reagieren unser Körper und Geist instinktiv, um uns zu schützen und zu überleben. Diese Reaktionen können sich auf verschiedene Weisen manifestieren, beispielsweise durch erhöhte Alarmbereitschaft, Flucht- oder Erstarrungsreaktionen nach einem Schocktrauma.

Bei einem Bindungs- oder Entwicklungstrauma handelt es sich um tiefe Verletzungen im zwischenmenschlichen Bereich, die die Wurzel unserer Persönlichkeit betreffen und starke Verunsicherungen wie Identitätsstörungen, Selbstwertprobleme und verschiedene Ängste hervorrufen können. Auf körperlicher Ebene äußert sich dies oft durch chronische Anspannungen, erhöhtes Stressniveau, Verdauungsprobleme, Schlafstörungen, beschleunigter Herzschlag und andere körperliche Symptome.

Es ist hilfreich zu begreifen, dass all diese traumatischen Reaktionen Schutzmechanismen sind. Auch wenn sie in der Regel als stark belastend empfunden werden, sind sie nicht gegen uns gerichtet:

  • Aktivierung des Überlebensmodus: Das Nervensystem wird auf Kampf, Flucht und Erstarrung vorbereitet, um rasch auf Bedrohungen zu reagieren.

  • Reduzierung emotionaler Intensität: Dies kann sich als emotionale Taubheit oder Distanzierung manifestieren und dient dem Schutz vor überwältigenden Emotionen.

  • Erhaltung der Kontrolle: Körperliche Reaktionen wie Muskelverspannungen oder Schlafstörungen können als Versuch des Körpers angesehen werden, eine gewisse Kontrolle über die Situation zu bewahren.

Dies zu begreifen, kann einen respektvollen und einfühlsamen Umgang im Heilungsprozess fördern.

Traumasensible Begleitung

Die Körperpsychotherapie bietet einen wirkungsvollen Weg, unverarbeitete Traumaenergien behutsam zu erkunden und zu verarbeiten. In einem geschützten Raum wenden wir uns den körperlichen Empfindungen und Emotionen zu, um die tieferen Wunden und Bedürfnisse hinter den Symptomen zu verstehen und mithilfe einer traumasensiblen Behandlung in die Transformation zu bringen.

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