Raum für Persönlichkeitsentwicklung

Selbsterfahrungsgruppe
(Oktober '26 bis März '27)
Der Körper als Spiegel deiner Lebensgeschichte
Eine Selbsterfahrungsgruppe mit Körper und Achtsamkeit - Elf Tage gemeinsam über ein halbes Jahr
Jeder von uns trägt seine ganz eigenen Erfahrungen im Körper – Erfahrungen von Freude und Leiden, von Liebe, Verlust und persönlichen Herausforderungen. Besonders die frühkindlichen Erfahrungen haben unsere Nervenbahnen geformt: Unser Körper hat gelernt, auf bestimmte Weise auf die Welt zu reagieren – mit Muskelverspannungen, mit unserer Körperhaltung, mit neurologischen Mustern. Diese bilden zugleich die Grundlage für unsere inneren Überzeugungen und Glaubenssätze.
In dieser Gruppe nutzen wir den Körper als Spiegel unserer individuellen Lebensgeschichte. Auf sanfte und einfühlsame Weise erforschen wir die tiefen Zusammenhänge zwischen Körper und Psyche – für ein ganzheitliches Verständnis von uns selbst und um innere Entwicklung zu unterstützen.
Worum es geht
Diese Arbeit folgt der Hakomi-Methode, einer achtsamkeitsbasierten Form der Körperpsychotherapie. Wir lernen, unsere Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was im Moment gerade da ist: eine Empfindung, der Atem, eine Bewegung, ein Impuls. Wenn wir dem mit Ruhe und Neugier begegnen, können alte Muster und tiefgreifende Prägungen sichtbar werden und sich wandeln.
In einer geschützten, vertrauten Gruppe entsteht ein Raum, in dem sich auch Zartes zeigen darf und gehalten wird.
Für wen
Diese Gruppe ist für alle, die sich selbst über den Körper kennenlernen und besser verstehen möchten – aus Interesse, in einer Zeit der Veränderung oder begleitend zu einer Therapie oder einem spirituellen Weg. Erfahrung mit Achtsamkeit, Yoga oder Körperarbeit ist schön, aber nicht nötig. Es reicht die Bereitschaft, sich selbst mit etwas Neugier und Wohlwollen zu begegnen.
Der Weg in sechs Schritten
Die sechs Tage bauen aufeinander auf und greifen zugleich immer wieder ineinander – das, was uns bewegt, lässt sich selten sauber trennen. Jeder Tag hat einen Schwerpunkt; was an dem Tag wirklich Raum bekommt, richtet sich aber danach, was gerade lebendig ist.
1. Ankommen & Präsenz
Wir beginnen damit, anzukommen – im Körper, im Atem, im Hier und Jetzt. Dieser erste Tag legt den Boden für alles Weitere: ein Gefühl von Sicherheit und Präsenz, zu dem wir immer wieder zurückkehren können.
2. Grenzen – Ja und Nein im Körper
Wo höre ich auf, wo beginnst du? Wir spüren nach, wie sich ein echtes Ja und ein echtes Nein im Körper anfühlen, und üben, Raum einzunehmen und uns abzugrenzen. Klare Grenzen schaffen die Sicherheit, aus der heraus Nähe und Offenheit entstehen kann.
3. Nähe & Bindung
Was passiert in mir, wenn mir jemand nahekommt? Wir schauen darauf, wie wir Kontakt gestalten – was in Nähe in uns aufkommt, was in Distanz, und wie sich darin oft frühere Beziehungserfahrungen zeigen.
4. Scham & Schuld & Selbstwert
Scham und Schuld bringt uns dazu, uns klein zu machen und zu verstecken. In einem geschützten, achtsamen Rahmen darf sich zeigen, was sonst verborgen bleibt – und damit oft die neue Erfahrung, so, wie ich bin, in Ordnung zu sein.
5. Das innere Kind
Vieles aus unseren frühen Jahren wirkt im Körper bis heute nach. Wir wenden uns dem jüngeren Ich mit der Zuwendung zu, die es damals gebraucht hätte – und lassen da etwas Nährendes entstehen, wo früher etwas gefehlt hat.
6. Vitalität & Lebenskraft
Wenn das Verletzliche Raum bekommen hat, kommt die Lebendigkeit oft von selbst zurück. Zum Abschluss machen wir Platz für Kraft, Lust und gesunde Durchsetzung – und schauen, wie das Gewachsene seinen Weg in deinen Alltag findet.
So sieht ein Tag aus
Wir beginnen mit einer gemeinsamen Meditation, die uns im Körper und im Moment ankommen lässt. Mit achtsamkeitsbasierten Übungen – allein, zu zweit und in der Gruppe – entsteht Raum für die eigene Erfahrung und den achtsamen Austausch.
Zum Abschluss bleibt Zeit für etwas Nährendes, das das Erlebte verankert, sodass wir gut wieder im Alltag ankommen.
Die Abende dazwischen
Zwischen den Thementagen treffen wir uns zu insgesamt fünf Online-Abenden von je 1,5 Stunden – für Austausch, eine gemeinsame Meditation und eine kleine Körperübung. Sie halbieren den Abstand zwischen den Tagen: Was sich bewegt hat, darf weiterwirken, und wir bleiben als Gruppe auch zwischendurch in Kontakt. Die Abende öffnen kein neues, tiefes Thema – sie tragen, was schon in Bewegung ist.
Der Rahmen
Die Gruppe ist geschlossen – wir gehen den Weg von Anfang bis Ende mit denselben Menschen. So kann das Vertrauen wachsen, das für diese Arbeit wichtig ist. Bevor es losgeht, treffen wir uns zu einem persönlichen Vorgespräch: zum Kennenlernen, für deine Fragen und um gemeinsam zu schauen, ob die Gruppe gerade das Richtige für dich ist. Was in der Gruppe geschieht, bleibt vertraulich.
Organisatorisches
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Format: Sechs Thementage in Präsenz + fünf Online-Abende, geschlossene Gruppe
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Zeitraum: Oktober 2026 bis März 2027
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Thementage: monatlich, samstags, jeweils 10–17.30 Uhr:
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Online-Abende: mittwochs jeweils zwischen den Thementagen, , 19.30 Uhr– 21Uhr (1,5 Std.)
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Gruppe: max 12 Teilnehmende
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Ort (Präsenz): Stockkampstraße 12 a
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Kosten: 900 Euro für die gesamte Reihe
Termine
Thementag: 24.10.26/ 21.11.26/ 19.12.26/ 16. 01.27/ 13.02.27/ 20.03.27
Online-Abend: 11.11.26/ 02.12.26/ 06.01.27/ 27.01.27/ 03.03.27
Anmeldung
Magst du dabei sein? Dann schreib mir gerne oder ruf mich an – wir vereinbaren ein erstes, unverbindliches Gespräch.
katjaschnorpfeil@gmx.de · 01788891083
